Kleines Notebook, großer Bildschirm? - So geht es komfortabel

3. April 2022
Aktualisiert: 12. Mai 2022
Dell Inspiron 5415, Dell P2419HC und Cherry Stream Desktop

Heutzutage ist es kein Problem mehr, ein kompaktes Gerät für unterwegs mit Leistung und Komfort zu Hause zu kombinieren. Dank USB-C als universeller Standard lässt sich ein kleines Notebook in wenigen Sekunden in einen vollwertigen Arbeitsplatz - mit einem oder mehreren großen Bildschirmen - verwandeln. Ein USB-C Kabel anstecken, fertig.

Folgender Artikel beschreibt die notwendigen Voraussetzungen und Begriffe, um beim Notebook- und Bildschirmkauf auf die richtigen Details zu achten.

Dockingfähig? Das gilt es beim Notebookkauf zu berücksichtigen

Die komfortabelste Option ein Notebook mit den heimischen Bildschirmen und Eingabegeräten zu verbinden ist seit einigen Jahren USB-C. Unterstützt das Gerät die nachfolgenden beiden Standards, so steht einem komfortablen Anschluss eines Laptops (fast) nichts mehr im Weg.

Unterstützt ein Gerät Thunderbolt 3 oder 4, so wird automatisch auch DisplayPort Alternate Mode und PowerDelivery unterstützt. Dies trifft vor allem auf Geräte mit Intel Prozessor zu.

Bildübertragung via DisplayPort Alternate Mode

Dockingfähig, wie hier beschrieben, wird ein USB-C Port erst, wenn das Gerät den DisplayPort Alternate Mode unterstützt. Oftmals wird dies mit einem angedeutet D und P neben dem USB-C Port verdeutlicht.

Laden via PowerDelivery

Zum gleichzeitigen Laden des Geräts muss noch dazu PowerDelivery via demselben USB-C Port unterstützt werden.

Anschluss über USB-C mit DisplayPort (siehe Symbol) und PowerDelivery

Beliebte Geräteserien, die beide Standards unterstützen

  • Alle MacBooks mit USB-C/Thunderbolt 3 (alle M1 MacBooks, ...)
  • Dell Inspiron 5000 und Inspiron 7000
  • Lenovo IdeaPad 5/5 Pro
  • Lenovo Yoga Slim 7
  • HP Probook 45x/55x G8
  • HP EliteBook 84x G8
  • Alle aktuellen Lenovo ThinkPads (E14, E15, T14, ...)

Geräteserien, die nicht dockingfähig sind

Folgende, bekannte Geräteserien unterstützen das beschriebene Szenario nicht:

  • Acer Aspire 5
  • Asus Vivobooks
  • Dell Inspiron 3000
  • HP 25x G8
  • Lenovo IdeaPad 3

Monitor und USB-C

Nachdem das Notebook abgehakt ist, gilt es den passenden Monitor zu finden. Beim Neukauf ist es ratsam, einen Bildschirm mit integriertem USB-C Dock (USB-Ports, PowerDelivery ab 60 Watt und DisplayPort) zu wählen. An die USB-A Anschluss des Monitors kann Maus und Tastatur direkt angeschlossen werden. Das USB-C Kabel dient dann auch noch als Verbindung der Peripherie.

Alternativ eignen sich USB-C Hubs mit HDMI oder DisplayPort Ausgang, USB-Ports und einem Ladeanschluss, um den Komfort eines Kabels zum Notebook auch mit bestehenden Monitoren günstig nachzurüsten. Ein USB-C Netzteil wird dabei direkt ans Dock angeschlossen.

Monitore mit USB-C Dock

Ein Auswahl kompatibler Geräte. Die Bezeichnungen müssen exakt beachtet werden, denn ein fehlender Buchstabe bedeutet oftmals kein USB-C.

Abgebildete Produkte

Folgende Geräte unterstützen das beschriebene Szenario und sind am obigen Foto abgebildet.

Gesamtpreis € 1.316,64

Kommentare

Vielleicht interessant ...
Copyright © 2017 – 2022 MatHags Blog