Internet im ganzen Haus durch Mesh-WLAN Systeme

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Bei Problemen mit der WLAN-Abdeckung im eigenen Haus schaffen ein oder mehrere Repeater Abhilfe. Neuerdings in Mode und damit in normale Preisregionen kommende Mesh Systeme bieten dabei ein paar nützliche Funktionen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Repeatern bilden sie für den Anwender ein einheitliches WLAN-Netz, wobei das Endgerät automatisch das beste Signal nutzt.

Weitere Vorteile von Mesh Systemen

Unterstützt das Notebook oder Smartphone WiFi-Roaming so erlaubt es einen nahtlosen Wechsel zwischen den Zugangspunkten, um stets das beste Signal zu erhalten (WLAN-Roaming). Das ist auch bei herkömmlichen Repeatern möglich. Im Gegensatz dazu geht WLAN Mesh Steering einen Schritt weiter. Der Router kennt die derzeitige Auslastung und Signalstärke der einzelnen Geräte. Basierend darauf wird dem Endgerät mitgeteilt mit welchem Zugangspunkt es reden soll. Dadurch ist stets die beste Verbindung sichergestellt ist und die Kommunikation mit allen Geräten im Netzwerk sollte funktionieren.

WLAN Reichweite verlängern und Geschwindigkeit erhöhen

Für Fritzbox Nutzer (z.B. 7530 oder 7590) bietet sich der flexibel aufstellbare AVM Fritz! Mesh Repeater 3000 zur Vergrößerung des WiFi-Netzwerks an. Dieser Repeater hat zusätzlich zwei LAN-Anschlüsse, sodass ältere Geräte ohne WLAN über diese WLAN-Brücke in das Internet gelangen. Geräte mit Gigabit-LAN aber langsamem, veralteten b oder g WLAN können damit einen Geschwindigkeitsschub bekommen.

Repeater als WLAN-Brücke für Geräte mit LAN-Anschluss – ©AVM

Einige Laptops der Einsteiger und Mittelklasse werden mit einem 1×1 WiFi-Modul ausgeliefert. Bei diesen Notebooks ist die theoretisch mögliche WLAN-Geschwindigkeit auf 433 Mbit/s (ca. 54 Megabyte/s) begrenzt. Das ist ärgerlich, wenn ein NAS oder Windows Netzwerkfreigaben in Verwendung sind und höhere Geschwindigkeiten ausnutzen können. Eine bessere WiFi-Karte im Notebook kann in solchen Fällen für eine Performanceverbesserung sorgen.

Schnelleres und stabileres Netzwerk durch Router-Repeater-Verbindung per LAN

Wenn der Router per Gigabit-LAN mit dem Repeater verbunden wird, so kann dieser als reiner Zugangspunkt agieren. Damit ist eine stabilere und schnellere Anbindung von Clients (fast wie am Router direkt) möglich. Eine Verkabelung ist einfach die schnellste Verbindungsart. Deshalb sind WLAN-Repeater in großen Gebäuden per LAN zusammengeschlossen und übertragen nur die letzten Meter zum Smartphone oder Notebook per Funk.

Repeater mit LAN-Verbindung zum Router – ©AVM

Sofern gar keine Netzwerkverkabelung im Haus vorliegt sind rein drahtlos agierende Mesh-Systeme die einfachste Lösung um ein flächendeckendes Netzwerk zu erzeugen.

Weitere Mesh-Systeme

Zuletzt aktualisiert am 26. Januar 2020 um 08:58. Alle Angaben ohne Gewähr.

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