
Mit den Galaxy Buds Core bringt Samsung eines der letzten Modelle ohne Stiel-Design auf den Markt. Für viele Fans der ursprünglichen Galaxy Buds und der Buds Plus ist das ein entscheidender Punkt. Das kompakte, runde Design verschwindet zunehmend aus dem Sortiment. Im Test klären wir, ob die Galaxy Buds Core ein guter Ersatz für die beliebten Klassiker sind - und wo Samsung im Vergleich Abstriche gemacht hat.
Der Lieferumfang fällt ähnlich zu früheren Galaxy Bud aus, nur ein USB-C Ladekabel fehlt.
Damit lässt sich die Passform gut an verschiedene Ohrformen anpassen. Samsung lässt weiterhin die Wahl zwischen Nutzung mit Flügeln für mehr Halt als auch ohne. Die Aufsätze und Varianten sind damit gleich, wie bei den Galaxy Buds Plus von 2020.
Die Galaxy Buds Core gehören zu den letzten Modellen ohne In-Ears mit Stiel. Das runde, unauffällige Design sitzt kompakt im Ohr und steht kaum heraus. Es lässt sich auch darauf liegen, wenn der Polster stimmt.
Bei der Passform bietet Samsung erfreulich viele Optionen. Drei Größen der Silikonaufsätze sorgen für guten Sitz im Gehörgang. Die Größen stimmen mit den Galaxy Buds Plus überein.

Im Test sitzen die Buds Core sowohl mit Wingtips sicher. Besonders beim Sport oder längeren Spaziergängen bieten die Flügel einen spürbaren Vorteil und sicheren Halt. Ein wichtiger Unterschied zu allen Stieldesign In Ears und Buds Pro Modellen der letzten Jahr, die diese Flügel vermissen lassen.


Die Touch-Bedienung funktioniert wie von den Galaxy Buds gewohnt:
Zusätzlich lässt sich über „Berühren und Halten“ zwischen Transparenzmodus, ANC und „alle Soundmodi aus“ wechseln. Alternativ kann diese Geste als Lautstärkeregler konfiguriert werden.
Ein klarer Minuspunkt für langjährige Fans: In der Galaxy Wearable App fehlt unter „Labs“ die Funktion „Zweimaliges Tippen auf den Ohrhörerrand“. Diese praktische Geste war ein echter Kaufgrund bei den ursprünglichen Galaxy Buds und den Buds Plus – ihr Wegfall ist schwer nachvollziehbar.


Die Buds haben eine Trageerkennung, wenn beide abgenommen werden stoppt die Musik. Beim Einsetzen ins Ohr passiert starte die Musik nicht wieder. Bei den Galaxy Buds und Buds Plus ging das noch.
Um die Buds mit einem Gerät via Bluetooth erstmalig zu verbinden müssen die beiden Touchflächen der Buds im geöffneten Ladecase 5s berührt werden. Im Pairing-Modus blinkt die LED am Case abwehselnd in den Farben Blau, Rot und Grün.
Die Buds Core betonen die mittleren Frequenzen, aber lassen etwas an Dynamik vermissen. Die Buds Plus haben weniger Bass, aber einen klareren Sound und deutlich bessere Höhen.
Während die Buds Core nur mehr einen Lautsprecher verbaut haben, gab es in den Buds Plus ein Zwei-Wege Lautsprechersystem für besseren Qualität.
Mehr Details liefert folgendes Video:
Die Galaxy Buds Core sind in ein würdiger Vertreter der klassischen Galaxy-Buds-Reihe und letzter Vertreter des Designs ohne Stiel. Da sie nicht für Europa geplant wurden, gibt es auch kein CE-Kennzeichen am Ladecase.
Abzüge gibt es bei den Funktionen: Der Wegfall der Rand-Geste in der App ist für ehemalige Buds Plus-Nutzer enttäuschend.
Unterm Strich sind die Galaxy Buds Core ein guter Ersatz für Nutzer, die genau dieses alte Design suchen – aber kein vollwertiger Nachfolger für Fans der Funktionsvielfalt und Premiumqualität der Galaxy Buds Plus.
Solider Klang, verbessert durch ANC
Bequeme Passform mit Silikonaufsätzen in 3 Größen
Einfache und zuverlässige Konnektivität mit Bluetooth 5.4
Wasserresistent gegen Spritzwasser nach IP54
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